Sonntag, den 31. Juli 2011 um 21:16 Uhr
Geschrieben von: Sandra Müller, Maike Krummrei und Mister X ( möchte anonym bleiben)
Zum Abschluss gibt es 3 verschiedene Berichte:
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Uuuuiiihhh... war das aufregend heute Nacht: die Nachtwanderung. Um kurz nach Mitternacht hieß es: Aufstehen! Nachtwanderung! Nachdem alle wieder einigermaßen wach waren ging es durch die Dunkelheit. Schön in Pärchen in einer Reihe, damit auch ja keiner verloren geht. Doch dann war es passiert. Erst raschelte es überall, es blubberte im Wasser, irgendetwas krachte gegen ein Metallschild. Und dann... plötzlich ein Schrei! Lissa ist weg! Entführt! Und nicht nur sie. Auch FloJo, ja der große FloJo war nicht mehr da. Was nun? Erst einmal alle in die Knie und lauschen. Wir machten uns auf die Suche nach den Vermissten. Überall waren unheimliche Geräusche zu hören. Und Angler saßen überall. Sogar ein "riesiger" Hund hat uns verfolgt. Und Lena und Jasmin waren spurlos verschwunden. Marcus und Torben waren gar nicht erst mitgekommen... Seltsam, seltsam. Unsicher taperten wir durch die Dunkelheit. Da! An einer Lichtung auf einer Tischtennisplatte lag etwas, eingehüllt. Ein paar Mutige gingen zur Platte und hebten die Decke: Lissa! Juhuuu... wir haben Sie wieder. Aber wo sind FloJo und die anderen?
Wir hatten uns dann dazu entschieden, gemeinsam zurück zum Lager zu gehen, da seltsame Gestalten rumschlichen. Irgendwann tauchten auch Lena und Jasmin wieder auf. Am Lager angekommen entdeckten wir Licht im Verpflegungszelt. Und wer saß da, als sei nichts gewesen? FloJo, Torben und Marcus. Na Gott sei Dank. Alle waren wohlbehalten wieder da und es konnte wieder beruhigt geschlafen werden, denn am Sonntag soll es ja wieder zurück in die Heimat gehen.
Am Morgen haben wir schon mal die Sachen zusammengepackt und nach vorne geschleppt während Michi die Brötchen geholt hat. Dann wurden die letzten Lebensmittel beim Frühstück verbraucht. Gestärkt konnten wir nun die Zelte abbauen und den mittlerweile angekommenen LKW beladen. Zum Schluss wurde noch ein Spiel gemacht: den Rasen von Bonbonpapier und anderem Abfall befreien. Als der Rasen abgesucht war, haben wir die Rückreise angetreten. Erster Halt war die Feuerwehr in Neuenkruge. Dort wurden Die Bänke und Tische ausgeladen. Das Verpflegungszelt und die Feldbetten wurden dann zur Feuerwehr in Wiefelstede gebracht. Am Hof Kleiberg angekommen ging es ganz schnell und der Lkw war leer. Alle Sachen wurden an ihren Platz gebracht und schon war das Zeltlager wieder vorbei. Schade!
Ein großer Dank geht an die Organisatoren und alle, die zum Gelingen beigetragen haben. Es war lustig mit euch! :-)
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Wie an jedem anderen Tag haben wir morgens gefrühstückt. Aber danach war irgendwas anders als sonst! Na gut, Küchendienst wurde schon gemacht aber sich nach dem Frühstück nochmal kurz hinlegen war einfach unmöglich. Alles wuselte wild durcheinander, die gepackten Taschen, Feldbetten und der restliche Kram wurde von A nach B nach C und zurück getragen.
Stimmt, heute ist Tag der Abreise, die sieben Tage sind rum. Einfach viel zu schnell. Warum muss die Zeit denn immer so rasen? Es nützt ja nix, also ran da. Alles was am Sonntag zuvor mühsam aufgebaut worden war, wurde innerhalb kurzer Zeit dem Erboden gleich gemacht. Alles was überblieb, war ein Haufen Gepäck und da wo die Zelte standen, drei große, trostlose, hellgrüne Flecken auf dem Rasen. Keine Zeit zu trauern, der ganze Krempel musste noch strategisch günstig im LKW verstaut werden. Nichts leichter als das. Nach dem, von allen Kindern geliebten, Müllsammelspiel hieß es aufsitzen. Zurück in Wiefelstede wurde der LKW dann ruckizucki entladen. Zelte, Kühlschränke, Geschirr und sonstiges Equipment liegen nun wieder warm und trocken auf dem Dachboden und warten auf ihren Einsatz im nächste Jahr.
Und jetzt, wo ich zuhause bin, mit wieder halbwegs saubern Füßen, freue ich mich doch auf ein vernümpftiges Bett ohne schnarchende Nachbarn und Wespen zum Frühstück. Es war eine tolle Woche mit tollen Leuten und fast ganz lieben, braven Kindern
Wer nicht dabei war hat einfach etwas verpasst
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Heute morgen sind wir tatsächlich pünktlich aufgestanden, obwohl die Nacht durch die Nachtwanderung und anschließendem Sit-in sehr kurz war. Während der Küchendienst Frühstück machte fingen die anderen schon mal an Ihre restlichen Sachen zusammen- und die Zelte auszuräumen. Um 10 war dann auch schon Bastian mit dem LKW da, und wir konnten anfangen alles, was man so für eine Woche Zeltlager braucht einzuräumen. Unter anderem 4 Kühlschränke, 6 Bierzeltgarnituren, 3 große Zelte, 2 große Kochtöpfe, mehrere Teppiche und noch einiges mehr. Zum Schluss wurden – wie jedes Jahr – die beliebten Spiele: „Wir stellen uns in einer Reihe auf und säubern den Platz“ und „Das Versteigerungsspiel“ gespielt, wo alles was beim aufräumen keinen Besitzer gefunden hatte noch so lange hochgehalten wurde bis sich die/der Besitzer(in) gefunden hatte.
Weil letzten Sonntag das Wetter zu schlecht zum Radfahren war und wir deshalb ja die Fahrräder zuhause gelassen hatten, verteilten sich jetzt alle auf die bereitstehenden Autos, und es ging los Richtung Heimat. Bevor wir aber zum Hof Kleiberg fuhren machten wir zwischenstops bei der Feuerwehr Neuenkruge wegen den geliehenen Bierzeltgarnituren und bei der Feuerwehr Wiefelstede wegen den geliehenen Feldbetten und Zelten. Beiden möchten wir auf diesem Wege noch mal ein großes Dankeschön sagen.
Am Hof Kleiberg angekommen wurde dann auch der Rest des Equipments verstaut, und es fanden sich alle noch mal zusammen um die Reste der Lebensmittel unter den anwesenden zu verteilen. Lena hatte anscheinend noch nicht genug vom Zeltlageressen, den sie bekam die Eimer mit Kartoffelsalat, Nudelsalat und Tzaziki, auch weil da sonst keiner mehr ein Fünkchen Interesse für zeigte. Und weil wir alle nach einer Woche Zeltfahrt doch recht müde waren und sich jeder auf eine vernünftige Dusche freute fuhren wir dann auch alle nach Hause.
Jo, total prima gelaufen

nächstes Jahr wieder.
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